Idee:
Aus einem Stück Holz und zwei Glasplatten lässt sich ein Körper bauen, der unter Wasser bleibt,
weil keine Wasser unter ihm ist, dass ihn nach oben drückt.
|
Material:
Ein Holzklotz (ca. 5x1x20 cm); eine rechteckige Glasscheibe deren Fläche etwas größer ist als die Fläche
des Holzklotzes; eine zweite Glasscheibe, größer als die erste Glasscheibe; Silikon zum abdichten; ein großes
Gefäß mit Wasser.
Vielen Dank an meinen Vater für den Bau dieses Geräts.
|
Versuchsaufbau:
Die kleinere der beiden Glasplatten wird mit dem Silikon so unter den Holzblock geklebt,
dass das ganze Gebilde eine glatte Unterfläche hat. Die zweite Glasplatte liegt in dem Gefäß
mit Wasser und sorgt dafür, dass der Expermentierkörper plan aufliegt.
Die Glasplatte, die unter den Holzblock geklebt wurde, sollte an allen Seiten über die Fläche
des Holzblockes hinausragen.
Das Gefäß sollte soweit mit Wasser gefüllt sein, dass der Körper vollständig unter Wasser tauchen kann.
|
 Der Experimentierkörper aus Holz und einer darunter geklebten Glasplatte |
Versuchsdurchführung:
Damit sich eine plane Fläche ergibt, legt man die Glasplatte auf den Boden des Gefäßes.
Zunächst läßt man den Körper in dem Gefäß schwimmen und überzeugt so das Auditorium, dass hier die
Auftriebskraft größer ist als die Gewichtskraft. Dann drückt man den Körper unter Wasser und presst ihn
mit der Glasscheibe auf den Boden des Gefäßes, so dass sich unter dem Körper kein Wasser mehr befindet.
Wenn man die Hand langsam wegnimmt, bleibt der Körper unter Wasser, obwohl er
vorher geschwommen ist.
|
 Der Experimentierkörper schwimmt, solange sich Wasser unter ihm befindet |
Hinweise:
Der Körper bleibt meist nur einige Sekunden unter Wasser. Es ist lohnenswert zu beobachten,
wann und wie sich der Körper von der Glasplatte löst.
Das Phänomen der Adhäsion ist Schülern aus der Alltagserfahrung bekannt und könnte hier leicht
als Erklärung des Phänomens herangezogen werden.
|